Meknes

Meknes

Das im 10. Jahrhundert von Berbern am Fuße des Mittleren Atlas errichtete Meknes ist eine der vier Königsstädte Marokkos. Mit der gelungenen Mischung aus alter und neuer Architektur ist es UNESCO Weltkulturerbe. 

Seine Blütezeit erfuhr die Stadt Ende im ausgehenden 17. Jahrhundert unter der Herrschaft von Moulay Ismail, der wegen zahlreicher Unruhen seinen Königssitz aus Fes hierher verlegte. Nachdem die Siedlung 1069 von den Almoraviden und 1755 vom Erdbeben zerstört wurde, zeugen heute neben mittelalterlichen Ruinen prächtige Bauten aus der Zeit Ismails von der reichhaltigen Geschichte der Stadt. Mit seinen Cafes und kleinen Lädenist der Place el-Hedim für Einheimische und Touristen ein beliebtes Ausflugsziel.

Das Ville Imperiale und das Bab el Mansour

Das 1732 errichtete Tor Bab el Mansour ist ein wichtiges Relikt der Ville Imperiale das mit Ruinen der Stadtmauern Zeugnis der einstigen Größe der Medina ablegt. Das mit drei Hufeisenbögen versehene Tor ist mit prachtvollen Schmuckbändern verziert. Die Marmorsäulen stammen aus dem antiken Volubilis.

Das Mausoleum Moulay Ismail

Neben den Ruienen des Palastes stammt auch das Mausoleum Moulay Ismail aus der Blütezeit von Meknes. Hier findet der ehemalige Herrscherder Alouiten Dynastie seine letzte Ruhestätte.Über zwei Innenhöfe gelangt man zum quadratisch angelegten Gebetsraum.Zwei Wanduhren von Ludwig XIV zeugen von den guten diplomatischen Beziehungen zu Frankreich.