Marrakesch

"Die Perle der Südens" wird die orientalische Metropole genannt. Gelegen am Rand der schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas-Gebirges ist Marrakesch nach Fes die bedeutendste der marokkanischen Königsstädte.

Im Jahr 1062 erbaut stieg die Ansiedlung schnell zu einer bedeutenden Residenz der Almoraviden auf.Heute ist sie mit einer Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Marokkos. Heute ist Marrakesch die Stadt des Handels. Die Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe. Mit zahlreichen Handwerksbetrieben und Laden-Werkstätten ist die Medina aber eher als lebendiger Stadtkern zu sehen, als als Relikt der Vergangenheit. Die  Marktplätze und Souks zeigen mit Gauklern und Straßenkünstlern noch heute ein reiches Leben.

Katoubia-Moschee - das Wahrzeichen von Marrakesch

Die Katoubia-Moschee ist mit ihrem markanten Minarett das Wahrzeichen der Stadt. Der 77 Metern hohe, quadratische Turm mit Bogenfenstern auf jeder Seite zeigt die Prägung der almohadischen Bauweise, die für die Minarette des ausgehenden 12. Jahrhunderts typisch war. Die Moschee ist nur für Muslime zugänglich.

Das Bab Agnaou Tor und die Kasbah Moschee

Das ebenfalls im 12. Jahrhundert errichtete Tor Bab Agnaou diente unter Sultan Yakoub el-Mansour als Zugang zur Almohaden-Residenz Kasbah. Es ist mit einem Zackenbogen und den für die Zeit typischen Dekokationen versehen.Dahinter befindet sich die 1158 errichtete Kasbah-Moschee.Sie ist mit charakteristischen grünen Kacheln ausgestattet.

Der Bahia-Palast

Der Bahia-Palast diente den Großwesiren Si Moussa und Ba Ahmed im ausgehenden 19. Jahrhundert als Residenz. Die 1867 errichtete Palastanlage kann nur mit einem Führer besichtigt werden. Die prächtig ausgestatteten Räumlichkeiten sind im andalusisch-maurischen Baustil mitkunstvollen Mosaiken und Zedernholz-Schnitzereienverziert. Im Innenhof befindet sich eine Gartenanlage mit Zierbrunnen.